QSL-Karten

Die QSL-Karte

QSL-Karten sind das Aushängeschild jedes Funkamateurs und zugleich die Bestätigung für Funkverbindungen. Sie können zugleich für die Beantragung von Diplomen genutzt werden, sind aber auf Grund anderer Möglichkeiten, wie z.B. das LOTW (Logbuch of the World siehe Rubrik Links) heute nicht mehr zwingend dafür erforderlich.

QSL-Karten wurden erfunden als Funkamateure der ungläubigen Nachbarschaft noch "beweisen" mussten, dass sie tatsächlich Kontakte in andere Länder, ja sogar zu anderen Kontinenten herstellen konnten. Aber auch heute noch können QSL-Karten viele interessante Eindrücke von fremden Lebensgewohnheiten und Landschaften übermitteln.

Meine jetzige Karte zeigt ein typisches Spreewaldmotiv als Indiz für die Herkunft.

 

In der Zwischenzeit habe ich mehr als 13.000 Karten aus allen Teilen der Welt in meiner Sammlung. Einige der interessantesten möchte ich hier vorstellen.

Um eine Vorstellung zu bekommen, dass man im Prinzip mit allen Teilen der Erde Funkverbindungen haben kann, hier einige Beispiele:


R35NP war das Rufzeichen der 35. russisch/sowjetischen Arktisdrift und befand sich zum Zeitpunkt der Verbindung in der Nähe des Norpols.

 




DP0GVN war das Rufzeichen der deutschen Neumayer-Antarktisbasis 2007/2008.

 


Durch die QSL-Karte ist auch viel über Länder zu erfahren in die man selbst (noch) nicht gereist ist. Vielleicht ist das dann auch die Idee für den nächsten Urlaubstrip.

Es muss ja nicht gleich Niue im Pazifik sein, aber weiter weg geht es von Deutschland aus fast nicht mehr.

 

 

Zu besonderen Anlässen und Jubiläen werden Sonderstationen aktiviert. Die dafür versandten QSL-Karten sind, da es sich um nur kurzzeitig zu arbeitende Calls handelt, unter Funkamateuren meist sehr begehrt.

Als Beispiel hier die QSL-Karte für eine der Sonderstationen anläßlich der Olympischen Spiele in Peking,

und eine anläßlich des 400. Geburtstages von Paul Gerhardt.

 

An der Stelle sollen meine aktuellen "Trophäen" vorgestellt werden. Das sind Nummer 316 und 317 für das DXCC:


 Für die Verbindung mit Clipperton habe ich 4 Tage benötigt - natürlich nicht ausschließlich, aber das Pile-up
 war ziemlich groß. Mit Nutzung von 2 Urlaubstagen ist es dann doch gelungen.

Minami Torishima war ein "Nebenprodukt" im WAE-CW-Contest 2013. Im Cluster wurde die Aktivität auf 17m angezeigt. Trotz Contest habe ich angerufen und bereits im zweiten Versuch hat es geklappt - manchmal muss man auch Glück haben... 


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